Mein Weg zum Laufen – Admartinator

Was war der Auslöser, der dich veranlasste mit dem Laufen zu beginnen?
Ich war noch nie der Sportlichste unter Sonne. Die Kondition war ok, aber die Koordination? Reden wir nicht drüber. Laufen war aber gerade noch so drin, insofern drehte "Mann" ab und zu mal eine Runde. Die kleine Runde mit 5 km und die große mit sagenhaften 7 km. Und das in einer gewissen Unregelmäßigkeit. Also eher selten. Eines Tages, es war im Oktober 2013, zeigt die Waage 95 kg. »Nicht mehr lang, dann bist du dreistellig. Du alter, fetter Sack.«

Ja, und das - das war der Auslöser. Der Auslöser, dass mich mich noch am selben Tag für die Halbmarathon-Distanz beim Kassel Marathon 2014 angemeldet habe. Kein Zurück. Zielzeit 2:30. Haupsache ankommen. Nicht aufgeben. Und damit ich nicht kneifen konnte, wurde das auf sämtlichen Kanälen sozial medial publiziert. Ich war zu der Zeit noch Apple-Blogger und recht gut vernetzt. Das wäre mächtig peinlich geworden, wenn ich aufgegeben hätte.

Wie lief es danach?
Das ganze Rumgepose auf Facebook & Co. hat sich gelohnt. Ich bin drangeblieben. Mindestens drei Läufe die Woche. Zwei kurze um die 7km und eine lange Einheit am Wochenende. Schon Ende 2013 hatte ich das erste mal die Halbmarathon-Distanz als Trainingslauf gepackt. Aus der Zielzeit von 2:30 wurde dann im Mai beim Kassel Marathon eine 1:38:38. Das spornte an und ich meldete mich für meinen ersten Marathon an. Im Oktober sollte es dann soweit sein - der Frankfurt Marathon stand an.

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Was meinte dein Umfeld?
Eine Mischung aus Ungläbigkeit, Respekt, Neid und Bedauern. Ich laufe aber für mich und nicht für mein Umfeld. Ich kann schon verstehen, wenn man mich für bekloppt hält. Jeder, der Marathon läuft ist eigentlich bekloppt. Oder?

Was war dein glücklichster Moment?
Eindeutig der Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle. Ich musste ein klein wenig weinen. Nachzulesen ist das hier.

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Thema Kleidung und Schuhe...
Oooooh. Heikles Thema. Man sagt mir ja nach, dass ich mehr Laufschuhe besitze, als Paris Hilton Pumps im Schrank stehen hat. Aber hey, das ist gelogen. Die ersten Paare habe ich aber tatsächlich noch selber, höchstpersönlich im Fachgeschäft gekauft. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, mal bei den Herstellern nach Testschuhen zu fragen. Was daraus geworden ist? Naja, ein Blick auf mein Instagram-Profil und ihr wisst Bescheid.

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Möglichkeit zu vernetzen
Die gibt es bei mir schon seit Ewigkeiten. Am einfachsten, ihr lest mein Blog (darüber freue ich mich am meisten) oder ihr folgt mir auf Twitter, Instagram oder Facebook. Sportlich vernetzen können wir uns auf STRAVA. Da gibt's auch einen Club, den ich gegründet habe - wäre schön, wenn ihr mal reinschaut.