Mein Einstieg ins Laufen.

Viele Läufer die ich via Twitter oder Facebook verfolge habe auch mal klein angefangen. Wäre es da nicht interessant zu erfahren wie es dazu kam, inkl. kleine Tipps und Tricks aus erster Hand?

Ich finde es jedenfalls sehr spannend und starte daher die Reihe

“Mein Einstieg ins Laufen.” (danke @BeetleBibi für den Titel).

Ziel der Aktion: jeder der mag kann seine persönliche Läufergeschichte aufschreiben, mit Tipps und Tricks spicken, gerne auch angeben ob und wie er sich vernetzen will. Danach einfach an admin @ laufbahn1.de schicken, oder einen Kommentar hinterlassen melde mich danach bei ihm. Anschließend erscheint sein Beitrag hier auf meinem Blog. Na, was sagt ihr dazu?? Es gibt keine Begrenzung, verlinkt welche Schuhe ihr gerne trägt, welche Uhr ihr nutzt, alles von dem ihr denkt es könnte anderen helfen unsere Leidenschaft noch mehr zu genießen

Solltet ihr eventuell Hilfestellung brauchen, zb. “wo fange ich am besten an”  hier mein Beitrag. (ihr müsst euch nicht zwingend an die Fragen halten, könnt es aber gerne tun)

Welches war der Auslöser der dich veranlasste mit dem Laufen zu beginnen?

2014 beschloss ich zu fasten, erlaubt war alles außer Zucker, Kuchen, Torten, also Süßzeug. Dazu kaufte ich eine Waage um zu sehen ob Fasten überhaupt etwas bringt und einen Schrittzähler. Ziel: 10.000 Schritte am Tag. Nur im Urlaub bewegt man sich weniger … was nun? Ich fing an paar Kilometer am Tag zu gehen, schließlich fängt die Natur gleich hinter unserem Haus an. Auf einem dieser Spaziergänge tauchte dann diese Frage im Kopf auf: „Wieso läufst du eigentlich nicht …?“ Ok, mit meinem damaligen Gewicht von 88 KG eine wahrlich bescheuerte Frage, aber der Gedanke war sehr hartnäckig und letztendlich probierte ich es aus. (am 21 Mai 2014, laut meinem Lauftagebuch 😉 )

Wie lief es sich danach?

Anfangs dachte ich: „Deine Lunge gibt gleich auf oder das Herz bleibt stehen. Einfach so!!“ Komisch, nichts von beiden passierte. Also suchte ich einen Laufplan um 5 KM in einer Stunde zu laufen. Danach ging es langsam los. Erst paar Meter laufen (dabei hoffen Lunge und Herz kollabieren nicht) anschließend wieder paar Meter gehen, wieder laufen. Und das 3x die Woche …

Was meinte dein Umfeld (Familie, Arbeitskollegen) dazu?

Die einzige die das hautnah mitbekam war meine bessere Hälfte. Unter Arbeitskollegen blieb es lange geheim, schließlich war ich selbst über mich und meine neue Leidenschaft überrascht. Mittlerweile wissen es fast alle. Ging aber nie damit hausieren.

Was war dein peinlichster Moment?

Hehe. Als ich mich im Wald verlief.

Was war dein glücklichster Moment?

Wie oben erwähnt, ging ich anfangs auf Waldwegen durch die Gegend. Später gab es dann die ersten Laufversuche auf Waldwegen. Nur traute ich mich nie auf Landstraße. Irgendwie war es mir peinlich, was wohl Autofahrer denken wenn da einer schnaufend, 88 KG schwer, auf der Straße rumwankt .. Also mied ich die Straße wo es nur ging. Aber irgendwann, fasste ich mir an Herz und lief paar 100 Meter eine Straße abwärts dazu gab es Autoverkehr. Uaa!! Glaube so einen starken Adrenalinausstoß hatte ich selten. Mittlerweile ist es Alltag. Gerade letzten Winter fand ich es schön entspannend durch verschneite Straßen zu laufen. Gerade in den Morgenstunden wo der eine oder andere Autofahrer noch halbwach zur Arbeit tuckerte.

Thema Ernährung. Was isst oder trinkst du davor oder danach?

Davor sehr selten, wenn dann Espresso oder großes Glas Wasser. Teilweise nehme ich ein Stück Traubenzucker auf den Weg, quasi Proviant. Danach trinke ich meistens isotonische Getränke, Apfelschorle oder viel Wasser. Manchmal kippe ich auch paar Gramm Salz sein, irgendwo gelesen soll gut sein für den Salzhaushalt. Doof nur: am Tag danach “brannten” fast immer die Muskeln. Letztens genehmigte ich mir dem Lauf eine große Portion Quark (Eiweiß) mit leckerer Marmelade, am Tag danach waren die Muskeln wie neu. Kein herumgezicke, kein brennen. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang…

Gibt es Tricks oder Tipps die du Anfängern mit auf ihren Weg geben möchtest? Gab es etwas von dem du später sagen konntest „Hätte ich das nur gewusst?“

Auf jeden Fall:

  1. Niemals in Badeshorts bzw. Badeschlappen laufen.
  2. Auf Wetterprognose achten und Kleidung danach richten
  3. Auf Körper hören, nicht immer denken „da geht noch was“ wenn der Körper das Gegenteil behauptet
  4. Gerade im Sommer lieber morgens laufen. 30 Grad im Schatten ist nicht immer schön.
  5. Auf Radfahrer, bzw. Menschen die Hunde ausführen achten
  6. Lieber paar € mehr ausgeben und gute Qualität bei Schuhwerk und Kleidung auswählen
  7. Wenn Knie zickt: Blackroll

Thema Kleidung, Schuhe. Ist relativ egal oder „schwörst“ du auf bestimmte Marken?

Also die Schuhe sollten schon von ASICS sein. Bei der Kleidung versuche ich nur „Made in Germany“ bzw. Kleidung die nur in Deutschland genäht wurde zu kaufen. Ist nicht immer einfach, aber machbar. Siehe dazu Thoni Mara. Werde sicher noch den einen oder anderen Artikel schreiben inkl. Marken vorstellen.

Möglichkeit zu vernetzten?

Ich handhabe das einfach. Läufe können via STRAVA „begutachtet“ werden, via Twitter bin ich fast immer zu erreichen, oder anders gesagt innerhalb von 12h reagiere ich auf jede Frage. Nutze auch Facebook aber nicht um dort Erfolge mit anderen zu feiern, eher um Tipps und Tricks auszutauschen. Natürlich Mitglied in der einen oder anderen Läufegruppe.

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

  1. 1 Duathlon gelaufen
  2. 1 Marathon gelaufen
  3. 1 Halbmarathon gelaufen

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