Mein Einstieg ins Laufen – Heike

Es sollte um die Jahrtausendwende gewesen sein, als ich das erste Mal bei Runners Point auf dem Laufband stand um Flitze-Schuhe zu kaufen. Damals lief ich ganz gemütlich für die Grundlagenausdauer, welche ich für das Taekwondo brauchte. Die spezifische Ausdauer gab es dann im Taekwondo Training. Gemütlich heißt ich habe nie auf Zeiten geschaut, lief im unteren Pulsbereich zwischen 30 und 60 Minuten.

Einige Jahre später, um 2006 änderte sich einiges, die Knie nahmen mir den Kampfsport reichlich übel und so zog ich mich aus dem Wettkampfgeschehen zurück. Es lief dann auf eine OP hinaus und damit war Sport erstmal passé. Der Physiotherapeut meinte Laufen sollte ich nicht mehr, kein Inliner ... aber Walken durfte ich. Äh nein danke, damit kann ich mich so gar nicht anfreunden.

So kam es wie es kommen musste und ich übte keinen aktiven Sport mehr aus. Bewegung bekam ich über die Hunde, ab und an schaute ich beim Taekwondo vorbei aber alles ganz ruhig ohne Wettkampf. Sollte ich es übertreiben hatte ich das große Humpeln als Quittung. 🙁 Die sportfreie Phase (und ehrlich mir hat es gefehlt!) inklusive größerer beruflichen Veränderungen zog sich bis 2014! Also praktisch viel zu lange. Dann hatte ich endgültig die Faxen dicke!

Ich fing an mich meinem alten Physiotherapeuten zu widersetzen und schnürte schließlich doch wieder die Laufschuhe. Ließ meine Gelenke von einem Profi unter die Lupe nehmen mit dem Ergebnis: leichter beidseitiger Knorpelschaden und ein 1cm Ganglion im linken Knie. Neue Physio gesucht und Goldhände gefunden: Physiotherapie Steffi Christian . Mit dieser Unterstützung fing ich sachte wieder an und lief immer nur solange ich schmerzfrei war, ohne Zeiten mit meinen Hunden relaxt durch Felder und Wälder. Das war Anfang Sommer 2014.

Seit dem hat sich einiges getan. Jeder Lauf machte die Knie stärker und fitter! Es machte wieder Spaß, endlich konnte ich wieder laufen! Ihr versteht das. 🙂

So zog ich mich langsam über den Herbst und Winter, noch ein zwei Pausen waren nötig. Ende Februar zog ich das Training an, denn: schmerzfrei! Aufstehen und nicht die mitleidigen Blicke der Rentner auf mich ziehen, keine Läufe mehr abbrechen. Schmerzfrei! Wie Weihnachten und Ostern zusammen.

Seit Mitte April laufe ich nach Trainingsplan die Vorbereitung für meinen ersten 10,5km Wettkampf. So konnte ich meine Pace innerhalb knapp 2 Monaten von etwa 6:30min auf 5:20min bringen.
Ich bin gerade der glücklichste Mensch der Welt und gaaanz hinten im Kopf formt sich das Wort: Marathon....

Wer also noch nicht läuft: fangt an und lasst euch von Laufvirus anstecken!

Wie? Schuhe kaufen und raus, erstmal langsam. Schneller und länger kommt fast von allein. 😉

Wer mehr über meinen Weg erfahren möchte findet mich unter: https://malahealth.de. Freue mich über jeden anderen Läufer, den ich kennen lernen darf.